Air-New-Zealand-Flug 901 | |
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Wrackteile von Air-New-Zealand 901 am Mount Erebus im Jahr 2004 (25 Jahre nach dem Absturz) | |
Unfall-Zusammenfassung | |
Unfallart | Controlled flight into terrain |
Ort | Mount Erebus, Ross-Insel, Antarktis 77° 25′ 29″ S, 167° 28′ 30″ O |
Datum | 28. November 1979 |
Todesopfer | 257 |
Überlebende | 0 |
Luftfahrzeug | |
Luftfahrzeugtyp | McDonnell Douglas DC-10-30 |
Betreiber | Air New Zealand |
Kennzeichen | ZK-NZP |
Abflughafen | Auckland International Airport (AKL/NZAA) |
Zielflughafen | Christchurch International Airport(CHC/NZCH) |
Passagiere | 237 |
Besatzung | 20 |
Listen von Luftfahrt-Zwischenfällen |
Air-New-Zealand-Flug 901 war ein Rundflug über der Antarktis, der am 28. November 1979 aufgrund von Navigationsproblemen mit einem schweren Flugunfall endete. Bei dem „Controlled flight into terrain“ kamen alle 237 Passagiere und die 20 Besatzungsmitglieder ums Leben.
Die Fluggesellschaft Air New Zealand führte ab Februar 1977 mit Flugzeugen vom Typ McDonnell Douglas DC-10-30 vom neuseeländischen Flughafen Auckland aus Rundflüge über der Antarktis durch. Der Unfallflug, bei dem das Flugzeug gegen den Mount Erebus stieß, einen Vulkan auf der antarktischen Ross-Insel, war der 14. dieser Art.
Die ursprüngliche offizielle Untersuchung wies die alleinige Verantwortung an dem Unfall dem Flugkapitän zu. Er habe sich dazu entschieden, unterhalb der vorgeschriebenen Mindesthöhe zu fliegen, obwohl die Crew die Position des Flugzeugs nicht genau habe bestimmen können. Eine von der neuseeländischen Regierung eingesetzte Untersuchungskommission sah die Hauptschuld hingegen bei der Fluggesellschaft, die es versäumt habe, den Piloten eine entscheidende Änderung der im Navigationscomputer gespeicherten Flugroute mitzuteilen – der neue Kurs führte genau auf den Mount Erebus zu – und es zudem unterlassen habe, die Flugbesatzung angemessen auf Flüge unter antarktischen Bedingungen vorzubereiten.